Neuseeland, wir kommen! Oder auch nicht.

Wie jetzt? Flug verpasst?

Die Tränen steigen mir in die Augen. Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr etwas hört, aber es nicht wirklich realisiert und ihr innerlich noch betet, dass es einfach nur ein (Alb)Traum ist? Flug verpasst. Ich hab’s verstanden, ja – aber ich hab’s nicht verstanden! Wieso? Warum? Nein. Nein. Neiiiin!

Dann geht alles ganz schnell. Die Dame am Schalter meint, dass wir bei den anderen Fluglinien fragen sollen, ob sie noch freie Plätze nach Melbourne haben.  So könnten wir zumindest unseren Anschlussflug nach Christchurch noch schaffen.

Sprint zu Schalter 2: Flug erst in 2 Stunden. Weiter zu Schalter 3: Flugzeug voll. Schalter 4: Flug zu teuer (600 Dollar für einen 1 Stunden Flug – ernsthaft?).

Mittlerweile weine ich. Klar denken kann im Moment nur Philipp, der ist die Ruhe in Person. Ich lauf nur hinten nach, schluchze wie ein Kind und wiederhole ständig „ich bin so dumm, ich bin so dumm“. Immerhin war ich diejenige, die heute noch die Flugdaten kontrolliert und bestätigt hat: Jap, Flug geht um 16 Uhr. Äh, nein, Sarah – Flug geht um 15 Uhr. Hab ich mich wohl verlesen. Klassischer Zahlensturz oder so.

Wir laufen wie die aufgescheuchten Hühner wieder zurück zu unserer Airline. Verzweifelt und aufgelöst fragen wir, welche Möglichkeiten es noch gibt. Die Dame am Schalter verzieht keine Miene und zeigt nur auf das Münztelefon: wir sollen die Service-Hotline der Airline anrufen. Mitgefühl, Level: Dinosaurier.

Philipp rennt, ich hinten nach, die Tränen laufen mir über’s Gesicht. Nachdem wir dem Typen am Telefon unsere Situation erklären, bekommen wir folgende Informationen: 1. Wenn man den ersten Flug einer gesamten Buchung versäumt, verfallen auch die weiteren Flüge. Einen neuen Flug nach Melbourne buchen bringt uns also nichts (die sollten mal das Bodenpersonal hier besser einschulen!) und 2. Er könnte uns einen Flug für morgen buchen. Quanto costa: 1200 Dollar pro Person.

Flug versäumen, Phase  1: Tränen. Flug versäumen, Phase 2: Wut.

Ich schreie ihn an: „Und dafür gibt’s eine Service-Hotline? Ernsthaft? Das ist alles, was Sie für uns tun können? Einen Flug buchen, der 4x so teuer ist, wie der ursprüngliche?“

Danke für die Hilfe, Arschloch.

Ja. Und dann stehen wir da, mitten am Flughafen, ohne Flug. Die Tränen tropfen von meiner Nasenspitze, Philipp versucht mich zu trösten: „Immerhin hast du eine gute Geschichte für den Blog!“ Oida.

20 Minuten später sitzen wir, statt im Flugzeug, wieder im Auto auf dem Weg zurück zu den Butlers. Schicksal, ich hoffe, du hast einen guten Grund dafür. Vielleicht stürzt ja das Flugzeug ab? (Wir haben nachgesehen: ist nicht abgestürzt.)

Noch immer kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, was passiert ist. In meinem Kopf wiederholt sich ständig der Satz „Ihr habt den Flug verpasst.“ Ich versteh’s einfach nicht… wieso habe ich die falsche Zeit gelesen? Nachdem wir in Indien den Flug versäumt haben, habe ich mir geschworen, dass uns das nicht nochmal passiert.

Ich bin so wütend auf mich. Ich bin – normalerweise – ein extrem organisierter und strukturierter Mensch. Frag mich, wann die Frau des Cousins der Freundin Geburtstag hat und ich weiß es. Ich bin ein wandelnder Kalender, ich merke mir alle Daten, ich hab den Überblick, ich weiß immer, wann wie wo warum was passiert. Eigentlich. Bis jetzt.

Kann man das Denken verlernen?

Ich lege den Kopf auf Philipps Schulter. Er ist gelassen wie eh und je und sagt: „Schau… wir haben den Flug verpasst. Mein Gott. Wenn das das Schlimmste ist, dass uns auf der Reise passieren wird, dann bin ich froh. Das ist nur Geld, Schatz. Nur Geld.“  So jung und schon so klug! Ich beneide ihn immer wieder um seine positive Einstellung in den UNPOSITIVSTEN Momenten.

(Übrigens: mittlerweile glaube ich, dass ich einfach die Flugzeiten durcheinander gebracht habe – immerhin haben wir 4 Flüge gleichzeitig gebucht. Nicht, dass das eine Entschuldigung sein soll.)

Wir steigen bei den Butlers aus, meine Augen sind geschwollen und rot. Man könnte meinen ich hätte gerade, trotz Pollenallergie, 3 Stunden im Sonnenblumenfeld verbracht. Mama Butler kommt mir entgegen, umarmt mich und drückt mir ein Glas Sekt in die Hand. „Ich glaube, das brauchst du jetzt.“

Flug versäumen, Phase 3: Alkohol.

Tja. Und so sitzen wieder bei den Butlers, mit einem Drink in der Hand und buchen einen neuen Flug. Die Schattenseiten des Reisens. Oder so. Kann ja nicht alles immer nur toll und schön und perfekt sein. Philipp hat schon Recht, wir könnten krank sein oder einen Unfall haben oder kein Geld mehr haben, haha – alles schlimm. Es ist nur ein Flug. C’est la fucking vie, wie man so schön sagt. Außerdem haben wir sowas wie Glück im Unglück, denn wir finden einen Flug für morgen um 280 Euro. Und das ist für die lange Strecke und für die kurzfristige Buchung tatsächlich nicht schlecht. Eigentlich ein Schnäppchen!

Wir verbringen nochmal einen neuen letzten Abend mit den Bulters und hören „So sehr habt ihr uns also vermisst, dass ihr dafür extra einen Flug versäumt!“ und der ganze Tisch lacht. Ich kann mittlerweile auch wieder lachen, liegt wahrscheinlich am Sekt.

Am nächsten Tag wieder dasselbe Prozedere: traurig sein, weil Abschied, drücken, busseln, umarmen, tschüß tschüß. Wir checken zum 12. Mal in 30 Minuten die Zeit. 16 Uhr, passt. Sind wir uns auch sicher? Schauen wir lieber nochmal. Okay, immer noch dieselbe Zeit.

Trotzdem stehen wir drei Stunden vor Abflug beim Schalter, man weiß ja nie. Beim Einchecken halten wir beide die Luft an, bis uns die Dame (wieder der Dinosaurier) die Boardingpässe gibt. Puh – geschafft. Und dann – ob ihr’s glaubt oder nicht – sitzen wir im Flugzeug. Langsam verschwindet die Wut und Trauer über den verpassten Flug und die Vorfreude auf Neuseeland ist wieder da. So soll’s sein!

In Melbourne müssen wir 5 Stunden bis zum nächsten Flug überbrücken. Heute ist der 14. Februar, vor allem bei Verliebten besser bekannt als Valentinstag (habt ihr als Kind auch immer gedacht, das heißt Valen-dienstag? Who the fuck is Valen?). Eigentlich hätten wir ja heute ein anderes Abendprogramm gehabt, sowas wie: irgendwo in Neuseeland am Campingplatz sitzen, romantisch die Landschaft genießen und dabei ein Glas Rotwein schlürfen und busseln und so.

Stattdessen liegt jeder von uns auf einer Sitzreihe in der Wartehalle am Flughafen und schaut Serien am Handy. Romantik pur. Letztes Jahr waren wir am Valentinstag mit Philipps Eltern in München. Ich merk schon, nicht so unser Feiertag. (Nichts gegen meine Schwiegis, das Wochenende war wunderbar!)

Ein paar Stunden später, genau genommen um 5 Uhr morgens kommen wir in Christchurch an. Schlaf: Null komma null. Eh nichts Neues.

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Huhu Neuseeland 🙂

Bevor wir allerdings endlich endlich eeeendlich den Flughafen verlassen und Neuseeland sehen dürfen, müssen wir zum Zoll. Mittlerweile kennen wir das ja schon, die Einreisebestimmungen sind dieselben wie für Australien: keine Lebensmittel, Tierprodukte, Pflanzen, Zigaretten, blah blah. Paranoia hat einen Namen.

Wieder haben wir bereits im Flugzeug die Passagier-Einreisekarte ausfüllen müssen. Dieses Mal waren wir nicht so blöd und haben 2 Kilo Tabak in unseren Rucksack gestopft. Wir haben dazu gelernt, ja. Bei der Einreisekarte beantworten wir also lediglich zwei Fragen mit JA:  Haben Sie Wanderschuhe mit? Und Haben Sie sich in den letzten 4 Wochen auf einer Farm aufgehalten? Hier geht’s eben wieder darum, dass man mit dem Dreck, der an den Schuhen kleben könnte, Schädlinge oder Krankheiten einführen könnte. Das wussten wir aber vor Australien schon, weswegen wir unsere Schuhe so sauber geschrubbt haben, dass Mama stolz auf uns wäre. Sollte also kein Problem sein.

Kaum sind wir aus dem Flugzeug ausgestiegen, werden wir auch schon wieder von drei Spürhunden verfolgt. Natürlich wegen Obst und Gemüse. Und eigentlich wollte ich eine Wassermelone unterm Leiberl schmuggeln und mich als Schwangere ausgeben. Und dann der Hund so:  wuff. Und ich so: verdammt.

Im Nachhinein ärgern wir uns schon wieder dermaßen über unsere Ehrlichkeit. Da es in Australien auch kein Problem war, sind wir einfach davon ausgegangen, dass auch hier nur die Bestätigung, dass wir die Schuhe geputzt haben, reicht. Neiiiin, dem ist nicht so. Hier muss man nämlich automatisch zur Kontrolle, sobald man eine der Fragen mit Ja beantwortet.

Da natürlich jeder, der nach Neuseeland fliegt, Wanderschuhe dabei hat, könnt ihr euch vorstellen wie lange die Schlange war. Gut gemacht, Philipp und Sarah! Wir und unsere Scheiß Ehrlichkeit. Wir hätten einfach Nein ankreuzen sollen, aber dafür sind wir einfach zu große Lulus. Die hätten sofort an unserem panischen Gesichtsausdruck gemerkt, dass was nicht stimmt.

Wir sind wahrscheinlich die einzigen Menschen der Welt, die beim Trekkingschuhe schmuggeln genau so zum Schwitzen anfangen, wie andere, die Gras dabei haben.

Nach einer gefühlten Ewigkeit (es ist 6 Uhr morgens und wir hatten noch nicht mal Kaffee – wah!) kommen wir dran. Schuhkontrolle bestanden.

Und dann nichts wie raus hier. Wir fahren mit dem Bus zu unserem Autovermieter, wo wir erst mal nur unser Gepäck abgeben. So wie das alle Backpacker hier in Neuseeland machen, haben wir uns für die nächsten 5 Wochen ein Auto gemietet. Mehr dazu aber später.

Vorher wollen wir uns erst mal Christchurch ansehen. 8 Uhr morgens in einer neuen Stadt in einem neuen Land – ohne Plan, ohne Schlaf, ohne Kaffee. Deshalb starten wir erst mal mit einem Frühstück á la Neuseeland: Scones und Kaffee. Ein Scone ist ein von den Briten stammendes Gebäck und wird mit Marmelade und Schlagsahne serviert. Genauso gut wie es klingt, schmeckt es auch.

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Der Hunger war zu groß, die Scones viel zu gut – wir hatten keine Zeit für Bilder. Deswegen: Foto gestohlen bei http://www.taste.com.au

Wenn wir in einem neuen Land ankommen, gehen wir am ersten Tag immer gern spazieren. Einfach mal berieseln lassen, schauen, beobachten, entdecken. So kann man sich einen guten ersten Eindruck machen. Es ist noch viel zu früh, die Stadt wacht erst auf. Leute laufen hektisch im Anzug oder mit dem Kaffeebecher to go bei uns vorbei. Tha! Arbeit! Was ist das?

Wir spazieren vorbei am riesigen Botanischen Garten, der uns irgendwie an den Grünen Prater in Wien erinnert. Der Rasen ist so gepflegt und perfekt gemäht wie bei manchen der Garten nicht. Alles ist unglaublich sauber hier, dass ich am liebsten meine Schuhe putzen möchte, um den Gehsteig nicht schmutzig zu machen.

In der ganzen Stadt verteilt finden wir Street Art, überall haben sich Künstler mit ihren Spraydosen verewigt. Abgefuckte Häuserwände, Laternen, Telefonzellen, Stromkästen, Mülleimer – alles verziert mit bunten, einzigartigen Graffitis. So wie die Halskette eine Frau, schmücken die Bilder die Stadt.

Ich liebe das, wenn in einer grauen Stadt zwischen dem Beton und dem Asphalt diese Farbtupfer herausleuchten und uns dazu bringen, trotz Hektik und Terminen kurz stehen zu bleiben, um diese Kunstwerke zu betrachten. So, als wäre die Stadt eine Galerie und so, als wäre ein Spaziergang ein Museumsbesuch.

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Absolutes, aaaabsolutes Lieblingsbild.

Christchurch hat in der Vergangenheit viel mit gemacht. 2010 gab es ein Erdbeben, das große Schäden in Millionenhöhe verursachte. Besonders die Gebäude im Stadtzentrum, aber auch einige historische und denkmalgeschützte Bauten wurden zerstört. Während die Neuseeländer damit beschäftigt waren, die Trümmer zu beseitigen, bebte die Erde nur 6 Monate später erneut. Zwar waren die materiellen Schäden bei diesem Erdbeben nicht so groß, jedoch gab es Todesopfer und tausende Verletzte.

Der Wiederaufbau der Stadt war langwierig und teuer. Auch wenn der größte Teil Christchurchs für Besucher mittlerweile wieder zugänglich ist, sind Teile der Innenstadt nach wie vor gesperrt. Und obwohl sich alle bewusst waren, dass die Stadt nie wieder so sein wird, wie zuvor, bewiesen die Neuseeländer viel Energie und vor allem Kreativität: es kam zu diversen Projekten wie Versteigerungen von Haussprengungen (mit dem Geld wurde in die Renovierung anderer Gebäude investiert) oder zum Beispiel das Projekt zum Wiederaufbau der Innenstadt. Unter dem Namen Re:Start wurden im Stadtzentrum kunterbunte Seefracht-Container aufgebaut, in denen Firmen seit 2011 temporär ihre Geschäfte errichtet haben. (Quelle: http://www.spiegel.de)

Klingt cool? Ist es auch. Modeläden, Cafés, Bankfilialen, Restaurants – alles untergebracht in farbenfrohen Containern. Die Fußgängerzone ist mit Blumenbeeten und Schildern dekoriert, der Asphalt ist mal rosa, mal blau. Eigentlich sollten viel mehr Stadtzentren so individuell und einzigartig sein!

Nach dem 7 Stunden Spaziergang haben wir genug gesehen und gehen zurück zu unserem Autovermieter. Wie ich bereits erwähnt habe, haben wir uns einen Kombi gemietet. Ein gemütlicher größerer Hippie-Van wäre uns natürlich lieber gewesen, der war allerdings nochmal um einiges teurer. Tja und wie das so üblich ist im Backpacker-Leben, muss man halt manchmal auf ein bisschen Komfort verzichten, wenn man länger als 5 Tage (vor allem in Neuseeland) reisen will.

Dieses Auto wird in den nächsten 5 Wochen nicht nur unser Auto sein, sondern auch Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer und Ankleideraum. Wir werden 50 Prozent unserer Zeit in diesem Gefährt verbringen. Da wir uns dessen bewusst sind, sind wir ziemlich aufgeregt: das Auto hat auf den Bildern jetzt niiicht den neuesten Eindruck gemacht. Also BITTE LIEBER GOTT, falls es dich gibt, lass es toll sein!

Nach 45 Minuten bürokratischem Krims Krams bekommen wir endlich das Auto in real life zu sehen und – es ist wunderbar! Es ist vielleicht alt, aber wir haben alles, was man für ein Leben im Auto braucht:

Erstens und ganz wichtig: das „Bett“. Hierfür müssen wir zuerst die Rücksitze, dann die eingebaute Holzplatte und zum Schluss noch die Matratzen umklappen. Zack, fertig ist das Himmelbett. Außerdem inkludiert ist:

  • Die Küche: Wanne zum Abwaschen, Geschirr, Gaskocher mit Herdplatte
  • Das Wohnzimmer: Campingstühle und Tisch
  • Abstellkammer: Stromkabel, Verlängerungskabel, Besen und Schaufel, Lampe

Da wir nur einen dünnen Hütten-Schlafsack haben und mir sowieso immer kalt ist, nehmen wir noch Bettzeug dazu. Und damit wir uns nicht nur von Dosenravioli ernähren müssen, gönnen wir uns auch noch einen kleinen Kühlschrank. Zack – fertig ist das Haus!

Also JA, man kann auch in einem Auto wohnen!

Es gab allerdings noch etwas, weswegen wir schon seit der Buchung ein mulmiges Gefühl hatten: Linksverkehr in Neuseeland. Eigentlich nicht der Verkehr an sich, sondern eher das Schalten. Rechts sitzen, links schalten – ääääh, wie jetzt? Ganz ehrlich, mit der linken Hand schalten ist vergleichbar mit links schreiben, wenn man Rechtshänder ist. DAS GEHT GAR NICHT! Und ich weiß wovon ich rede. Es hat nämlich einen kliiitzekleinen Vorfall gegeben. Das hab ich euch bis jetzt verschwiegen, aber wie immer kommt die Wahrheit ja doch irgendwann an’s Licht.

In Tasmanien war Sam so lieb und meinte, dass wir mit seinem Auto schon mal das Fahren auf der linken Straßenseite inklusive Schalten üben können. Sarah fängt an, fährt los, ist überfordert, will schalten, schaut auf den Schalthebel, statt nach vorne und – fährt gegen den Randstein. Hupsiii! Da streift man einmal kurz den Randstein und alle schreien theatralisch und drehen schon wieder durch. (Es ist übrigens wirklich nix passiert!)

Offensichtlich gibt es tatsächlich einen Gott, denn wir haben ein Auto mit Automatikgetriebe. Das ganze Drama umsonst. Zusätzlich haben wir uns (zwecks Linksverkehr und aggressivem Fahrverhalten) sowieso für eine Vollkasko-Versicherung entschieden, also kann ja nichts passieren. Trotzdem zwinge ich Philipp dazu, als Erster zu fahren. Immerhin stehe ich nach meinem Randstein-Kuss noch unter Schock.

Also looooos! Jetzt aber wirklich.

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