Wir.

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Wir , d.h. Philipp und Sarah, waren ja schon länger (immer?) vom Reisen begeistert: ein Roadtrip durch Portugal, ein Städtetrip durch Hamburg oder Rom – können wir. Sind ja nur ein paar Tage. Man packt auch nicht sein ganzes Leben in einen Mini-Rucksack (Anm.: rein Sarah’s subjektives Empfinden gegenüber einem 75l Rucksack). Aber können wir das auch länger? Also so wirklich „scheiße-wie-schmeckt-nochmal-apfelstrudel“-lange? Einfach weg? Ohne Mami, ohne Papi, ohne Freunde? Nur wir zwei? Vor ein paar Monaten beim Monatstag feiern nach dem ein oder anderen Bier (um ehrlich zu sein, waren wir etwas betrunken) haben wir uns dann endgültig entschieden – JA, können wir!

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„Man ist ja nur einmal jung“, sagt die Oma. „Das musst‘ bis 30 machen, später geht’s nima“, sagt der Papa. Naja, dann! Geplagt hat uns das Fernweh sowieso immer. Kaum waren wir vom Urlaub zurück, diskutierten wir schon über unsere nächste Feriendestination. Aber Europa? Können wir auch, wenn wir alt sind (oder wieder zurück sind). All-inclusive in der Türkei ist sowieso nicht wirklich unser Ding. Und mit 2697 anderen Leuten am Strand in Lignano… naja. Nö.

Versteht uns nicht falsch – jedem das Seine! Wir wollen damit nicht über Leute urteilen, die jedes Jahr im selben Ort, am selben Strand desselben Hotels liegen und den Urlaub genießen. Wir sind ja eigentlich gegen den neuen Trend á la „Wir reisen mit dem Rucksack und sind so wild und wir sammeln total viele Erfahrungen und sind deswegen so supercool und weise und klug sind wir auch weil wir ja jetzt alles von der Welt gesehen haben und generell und überhaupt.“ Aber wie wir’s in Österreich ausdrücken würden: es zaaaaaht uns hoid voiiiiii. Für uns wird’s einfach eine mega Herausforderung: weg vom Koffer, hin zum Rucksack. Ich mein, oida – 7 Unterhosen für mehrere Monate? Weg vom europäischen Standard. Neue Länder, neues (gewöhnungsbedürftiges?) Essen, neue Menschen, fremde Kulturen, fremde Gepflogenheiten. Nichts planen. Einfach mal fliegen und schauen, was uns gefällt, wo wir uns wohl fühlen. An dieser Stelle muss ich (Sarah) wirklich betonen, dass unsere Wochenenden normalerweise immer verplant sind – und zwar zwei bis drei Monate im Voraus. Freizeit = Geburtstagsparty in Oberösterreich, Familienfeier in Kärnten, Freunde besuchen in Graz oder halt diverse Veranstaltungen in Wien. Also gar nicht so frei, eigentlich. Und wie Kurt Tucholsky schon sagte: ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.

Also, was treibt uns? Ja, die Herausforderung. Neugier. Interesse an fremden Kulturen, am ausländischen Essen und an neuen Leuten. Und natürlich: Erfahrungen sammeln und klugscheißen, hahaha!

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Für die Reise haben wir diesen Blog erstellt. Aus mehreren Gründen. Zum Beispiel als Tagebuch für uns selbst. Nach ein paar Wochen weiß man meistens nicht mehr genau, was eigentlich passiert ist und freut sich dann darüber, wenn man ein paar Zeilen über die Erlebnisse lesen kann.

Außerdem natürlich für unsere Liebsten da draußen: für unsere Familien, unsere Freunde. Damit ihr wisst, wo wir gerade sind und wie es uns geht. Und damit ihr an unseren Erlebnissen teilhaben könnt (und wir nicht jedes Skype-Gespräch mit euch mit immer denselben Geschichten verschwenden müssen 🙂 )

Wir hoffen, ihr habt viel Spaß und Freude beim Lesen und freuen uns über jeden Kommentar von euch!

Bussis und ganz viel Liebe,

Philipp & Sarah

 

 

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